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Mein Baby braucht ewig zum Einschlafen, woran liegt das?

  • Autorenbild: Katrin Reitberger von Zauberhaft schlafen
    Katrin Reitberger von Zauberhaft schlafen
  • 13. Mai
  • 3 Min. Lesezeit
Baby liegt wach im Bett und schaut ruhig schaut sich um

Mein Baby braucht ewig zum Einschlafen, woran liegt das?

Abends beginnt es oft schon mit einem mulmigen Gefühl. Du weißt eigentlich, dass dein Baby müde ist und trotzdem dauert das Einschlafen wieder ewig. Vielleicht trägst du dein Baby stundenlang herum, stillst immer wieder oder versuchst zum zehnten Mal, es hinzulegen. Und irgendwann fragst du dich nur noch:


„Warum braucht mein Baby so lange zum Einschlafen“

Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Viele Eltern erleben genau diese Situation und fühlen sich irgendwann erschöpft und verunsichert.


Die gute Nachricht zuerst: In den meisten Fällen steckt hinter langem Einschlafen keine schlechte Angewohnheit und auch kein „Fehler“ von dir.


Warum fällt Babys das Einschlafen oft so schwer

Babys müssen Schlaf erst lernen. Anders als Erwachsene können sie Müdigkeit noch nicht bewusst regulieren oder sich selbst gezielt beruhigen.

Vor allem abends ist das Nervensystem vieler Babys noch voller Eindrücke vom Tag. Geräusche, Licht, neue Erfahrungen oder auch zu viel Müdigkeit können dazu führen, dass das Einschlafen plötzlich schwerfällt.


Viele Babys wirken dann:

  • unruhig

  • zappelig

  • weinerlich

  • überdreht

  • oder sie kämpfen scheinbar gegen den Schlaf


Das kann unglaublich anstrengend sein, besonders wenn man selbst schon völlig erschöpft ist.


Übermüdung ist oft ein großer Faktor

Einer der häufigsten Gründe für langes Einschlafen ist Übermüdung.

Das klingt erstmal widersprüchlich, denn eigentlich denkt man: „Je müder mein Baby ist, desto schneller müsste es doch einschlafen.“


Doch genau das Gegenteil passiert häufig.

Ist ein Baby zu lange wach, schüttet der Körper Stresshormone aus. Dadurch fällt Entspannung plötzlich viel schwerer und das Einschlafen zieht sich oft endlos hin.


Manche Babys werden dann:

  • sehr aktiv

  • quengelig

  • schwer beruhigbar

  • oder wachen immer wieder auf


Auch zu viele Reize können das Einschlafen erschweren

Babys verarbeiten jeden Tag unglaublich viele Eindrücke.

Ein voller Tag mit Besuchen, Geräuschen, Aktivitäten oder wenig Ruhe kann dazu führen, dass das Nervensystem am Abend einfach überlastet ist.

Viele Babys brauchen deshalb einen ruhigen Übergang in den Abend.

Weniger Reize, gedimmtes Licht und wiederkehrende Abläufe können dabei helfen, langsam herunterzufahren.


Nähe ist kein Problem

Viele Eltern haben Angst, etwas „falsch anzugewöhnen“, wenn ihr Baby nur mit Nähe einschlafen kann.


Doch Nähe ist ein Grundbedürfnis.


Gerade abends brauchen viele Babys besonders viel Sicherheit und Regulation durch Mama oder Papa. Körperkontakt, Kuscheln oder Stillen sind biologisch völlig normal.

Das bedeutet nicht, dass dein Baby niemals alleine schlafen wird.


Was deinem Baby beim Einschlafen helfen kann

Oft helfen schon kleine Veränderungen dabei, dass das Einschlafen entspannter wird.


Zum Beispiel:

  • passende Wachzeiten

  • weniger Reize am Abend

  • eine ruhige Abendroutine

  • ein abgedunkelter Raum

  • wiederkehrende Abläufe

  • liebevolle Begleitung


Wichtig ist dabei immer: Es gibt keine perfekte Lösung, die für jedes Baby funktioniert.

Jedes Baby ist unterschiedlich und manchmal braucht es etwas Zeit, herauszufinden, was wirklich hilft.


Du machst nichts falsch

Wenn dein Baby lange zum Einschlafen braucht, bedeutet das nicht, dass du versagt hast oder etwas falsch machst.


Babyschlaf ist Entwicklung und keine Leistung.

Viele Familien erleben Phasen, in denen Einschlafen plötzlich schwierig wird. Das kann unglaublich belastend sein, aber du musst da nicht alleine durch.


Fazit

Wenn dein Baby ewig zum Einschlafen braucht, steckt dahinter häufig Übermüdung, ein voller Tag oder ein großes Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit.

Viele Babys brauchen Zeit, um Schlaf und Entspannung zu lernen.

Mit Ruhe, Verständnis und liebevoller Begleitung wird das Einschlafen für viele Familien Schritt für Schritt leichter.


Du musst nicht perfekt sein. Dein Baby braucht vor allem dich.



 
 
 

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